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Ulyanovsk

Maroua

PAIS/KRASS

Der besondere
Weihnachtsmarkt

 

 

 

Nach der politischen Wende im sozialistischen Ostblock vereinbarten 1989 der 1.Parteisekretär der sowjetischen UdSSR Gorbatschow und der Ministe- rpräsident von NRW Rau Städtepartner- schaften zwischen 10 NRW-Städten und 10 russischen Städten. Krefeld bekam zu Ehren für den „Krefelder Friedens Appell“ aus den 80er Jahren die Stadt Lenins Ulyanovsk (Familienname Lenins), das alte Simbirsk, angetragen. Die Wende in der DDR und die Vereinigung beider deutscher Staaten brachte auch eine intensive Bewegung zu Städtepartnerschaften mit Ostdeutschen Städten und Landkreisen mit sich. Krefeld  nahm sich  des  Kreises Beskow im Spreewald an. Dort

 

aber gab es keine Baptistengemeinde, mit der wir im Rahmen der Städtepartnerschaft hätten Beziehungen aufnehmen können. Bemühungen um Baptistengemeinde in Nordhausen und


 

Zeitz führten nicht zu gehaltvollen, zukunftsweisenden Partnerschaften, ganz anders war es bei der Gemeinde der Evangeliums-Christen/ Baptisten in Ulyanovsk. Im November 1991 erhielten wir die Adresse des Pastors der Gemeinde Alexander Akimowitsch Lewkowski. Seitdem verbindet uns eine zunehmend herzliche, brüderliche und freundschaftliche Beziehung zu ihm, seiner Familie (siehe Fotos links) und seiner Gemeinde und darüber hinaus mit Institutionen und Bürgern der Stadt Ulyanovsk. So beteiligten wir uns an den Hilfsaktionen der Malteser und des Roten Kreuzes, mit denen Hilfsgüter per Flugzeug nach Ulyanovsk gebracht wurden. Ein besonderes Ereignis war es , als wir 1992 ein Überwachungsgerät für Frühgeburten an das Universitäts-''Kinderkran-
kenhaus c/o Frau Dr Ludmila Shadanova für ca 10.000,00 DM durch Spenden finanzieren konnten.

(siehe Foto unten)

1993 wurde auf dem Wolgaschiff „Maxim Gorki“ der Partnerschaftsvertrag zwischen den Stadtverwaltungen Krefelds und Ulyanovsks feierlich unterzeichnet.
(Foto unten - Urkunde)

Die Herren Harald Kimpfel und Klaus Schilbach nutzten die Gelegenheit und besuchten für eine Woche die Glaubensgeschwister an der Wolga. Wir prüften die Situation der Menschen vor Or

und die Zuverlässigkeit der verantwortlichen Brüder der Gemeindeleitung mit dem Ergebnis, dass wir bis Herbst 1996 Hilfsgüter in sieben 40-Tonner-LKW’s von Campus für Christus aus Siegen nach Ulyanovsk an die Gemeinde, an das Rote Kreuz, an die Hilfsorganisation „Helena“ und an verschiedene Krankenhäuser schickten. Finanziell unterstützten wir den Bau des Gemeindezentrums für die wachsende Gemeinde. (Foto rechts) Weitere Hilfsliefe- rungen wurden seit 1997 durch restriktive Maßnahmen und Übergriffe des Zolls unmöglich gemacht.

Die weiteren Besuche 1994, 1995 1998 ff.(insgesamt bis 2008 12-mal) und folgend auch ergänzt durch Gegenbesuche führten zu vertiefter Kenntnis der starken vom christlichen Zeugnis in Wort und Tat geprägten sozial-diakonischen Arbeit der Gemeinde. Wir fördern diese Projekte finanziell, so gut wir können, bis heute.

Neben den Beziehungen zur Gemeinde entwickelten sich jeweils auch Treffen zum Gedankenaustausch mit Dozenten der Universität, mit Vertretern der Administration von Stadt und Oblast und den Leitern verschiedener evangelischer Gemeinden und dem Erzbischof Prokoll der Orthodoxen Kirche. (siehe Fotos unten)

Bilder und Text: Klaus Schilbach

 

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