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Beeindruckend
waren einige Zahlen; der WDR hat 4.500 feste
Mitarbeiter und zusätzlich weltweit 17.500
freie Mitarbeiter. Zu den festen Mitarbeitern
gehören nicht nur die Mitglieder der vier
Orchester des WDR, sondern auch viele Handwerker
(z. B. Elektriker, Schreiner), Kraftfahrer,
Maskenbildner, Licht- und Tontechniker,
Kameraleute. Kurz all die Menschen, die
man nie im Bild sieht, ohne die es aber
kein Fernsehen gäbe. So bildet der WDR auch
in rund 35 Berufen aus!
Neben
seinem Hauptsitz in Köln hat der WDR noch
Lokalredaktionen in ganz NRW, so in Düsseldorf,
Duisburg und selbst in Bielefeld. Da er
aufgrund der Bevölkerungsdichte seines Sendegebietes
den größten Anteil der GEZ-Gebühren erzielt,
hat er auch den größten Anteil an Sendungen
(ca. 25 %) der ARD (7 Sendeanstalten).
Die bekannteste ist wohl die Sportschau.
Sie wird aus einem Studio in Köln gesendet,
welches wir uns anschauen konnten. Überraschend
war für uns, dass diese Studios verhältnismäßig
klein sind. So saßen wir 25 Besucher in
den Stuhlreihen des Studios, in dem „Hart
aber fair“ produziert wird, und füllten
diese schon fast zur Hälfte aus.
Warum
so viele Scheinwerfer an der Decke hingen
erklärt sich dadurch, dass zusätzlich zur
Raumbeleuchtung die Moderatoren und Gesprächspartner
jeweils von mindestens drei Lampen zentimetergenau
„ausgeleuchtet“ werden, damit in ihren Gesichtern
keine Schatten entstehen. Dies wird von
Hand durchgeführt, sodass eigentlich nahezu
jede Sendung vorher einmal „trocken“ durchgespielt
wird. Gäste, die dann natürlich noch nicht
anwesend sind, werden durch Studenten gleicher
Größe ersetzt, damit nachher alles stimmt.
Am Boden werden Markierungen angebracht,
auf die sich die entsprechenden Personen
später genau stellen müssen. Neben diesem
und vielem anderen wurde uns auch erklärt,
wie ein sog. „Teleprompter“ funktioniert,
mit dem die Sprecher Texte „frei“ vortragen
können, ohne auf Notizen schauen zu müssen.
Wer es auch wissen will, frage jemanden
aus unserer Gruppe!
Beeindruckend
war auch der Aufenthalt im Hörfunkstudio,
in welchem Hörspiele produziert werden.
Unterschiedliche Bodenbeläge, Treppen aus
Stein, Holz und Metall helfen dabei, einen
echten “Raumklang“ zu schaffen. Ein zweiter
Teil des Studios mit besonders konstruierten
Wänden erzeugt die Illusion, man sei im
Freien. Einige Klang-Vorführungen zeigten,
wie realistisch das alles klingt.
Nach
all diesen Wegen und Eindrücken waren wir
froh, uns in einem nahe gelegenen Café ausruhen
und stärken zu können und das Gesehene und
Gehörte zu verarbeiten.
Auch
der letzte Ausflug dieses Kalenderjahres
wurde wieder präzise vorbereitet, wofür
wir Gudrun & Jürgen Schönfisch danken.
Dankbar sind wir auch unserem HERRN, dass
auch diesmal niemand zu Schaden gekommen
ist!
Klaus
Rütten Fotos: Christoph Irmisch / Klaus
Schilbach
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