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„Das müssen wir öfter machen!“ war die Reaktion meines Enkelsohnes im Auto, als wir am Freitag Abend vom Sommerfest der Gruppe 55 plus nach Hause fuhren. Zu diesem Sommerfest auf dem Gemeindehof hatte die Gruppe 55 plus nämlich den Teenkreis unserer Gemeinde eingeladen.
Wir wollten uns besser kennen lernen,  um sonntags dann nicht mehr so fremd aneinander vorbeizugehen.

 Leider hatte die Hitzwelle manchen von den Älteren zurückgehalten und von den Teenies waren auch einige verhindert; dennoch waren wir 34 Personen.

Zunächst haben wir uns an Gegrilltem (Walter Schulz war unser Grillmeister) und mitgebrachten Salaten gestärkt. Wichtig waren an diesem Tage auch die Getränke.

Stefanie Kelm (von ihren Freunden auch Baffi genannt) aus der Teengruppe hatte an diesem  Tag Geburtstag. Deshalb sollte ihr im Gottesdienstraum von der Band ein Geburtstagsständchen gebracht werden. Das haben auch wir 55 plus‘er uns nicht entgehen lassen und waren mit dabei. So kamen wir in den unerwarteten Genuss von 4 Liedern (die auch uns Älteren sehr gefallen haben!!)

Anschließend ging es dann wieder auf den Hof. Diesmal trafen wir uns nicht an Tischen, sondern saßen in einer Runde zusammen. Inzwischen warfen die Nachbarhäuser genügend Schatten, so dass wir es gut aushalten konnten. Jürgen Schönfisch - Leiter unserer Gruppe – läutete eine Vorstellungsrunde ein. Jeder sollte sich mit ein paar Worten vorstellen und zu der Frage „Reden wir uns mit „Du“ oder mit „Sie“ an“ Stellung beziehen. Am Ende ist zumindest deutlich geworden: Egal, wie wir uns

anreden, das „Du“ oder „Sie“ sollte nie seinen Wert verlieren, das „Sie“ muss nicht ein Zeichen von Distanz , sondern kann auch ein Zeichen von Achtung und Respekt sein. Und das „Du“ darf den anderen nicht erniedrigen, sondern sollte wirklich ein Zeichen von Freundschaft, von Nähe sein.

Diese Runde hatte doch länger gedauert als vorgesehen, so dass wir danach sehr schnell zum Ende kommen mussten. Und ich bin überzeugt, es wird nicht das  letzte Mal gewesen sein, dass sich 55 plus mit dem Teenkreis unserer Gemeinde getroffen hat.    

                Siegfried Assig
09.07.2010
Bilder: Torben Krösch

 

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