Durch die Güte und Barmherzigkeit Gottes wird nun das Licht des Himmels uns besuchen die zu erleuchten, die in der Dunkelheit und im Schatten des Todes sitzen, und um uns auf den Weg des Friedens zu leiten.                                                                       Lukas 1,78+79

Liebe Gemeinde,

wenn wir in einem dunklen Raum eine Kerze anzünden, dann fokussieren sich alle Augen auf dieses Licht. Sie ruhen förmlich auf dem Licht und saugen seine Ausstrahlung auf. Etwas in unserem Inneren sagt uns: Da will ich hingucken, das ist beruhigend, das ist schön, das ist positiv, das ist friedlich.

Im Lukasevangelium lesen wir, dass ein Licht uns Menschen besucht. Es kommt mit der Absicht, uns Trost und Hoffnung zu spenden. Menschen, die im Dunkeln sitzen, sollen es sehen und erleben.

Menschen in Verzweiflung, sie haben sich aufgegeben und „sitzen“ nur noch herum: Für sie kommt das Licht. Sie dürfen aufstehen, denn ein es sehen und erleben. Menschen in Verzweiflung, sie haben sich aufgegeben und „sitzen“ nur noch herum: Für sie kommt das Licht. Sie dürfen aufstehen, denn ein Weg tut sich auf. Es ist ein guter Weg, ein Weg des Friedens.

Jesus spricht: „Ich bin das Licht der Welt.“ Seit 2000 Jahren möchte dieses Licht jeden Tag Menschen erleuchten und uns begleiten. Wer einem Fackelträger zuschaut, sieht den beleuchteten Fackelträger und die Fackel. Schmeißt der Fackelträger die Fackel weg, so kann sie weder ihm selber noch anderen leuchten. So gilt auch uns das Wort: „Haltet an Gottes Gnade fest“ (Apg. 13,43). Lasst uns einander ermutigen und füreinander beten, dass Jesu Licht uns selber immer wieder erfüllt, überrascht und zum Leben führt.

Denn sein Licht ist ein Geschenk an dich.

Martin Kosmalsk

 

 

 

 

 

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